In einem der letzten Posts ging es bereits um Widerstand, der uns in der Beratung immer wieder begegnet. Deshalb kommt auch immer wieder die Frage auf: wie können wir diesen Widerstand aufweichen?

Eine Antwort, die ich dazu mal von einem erfahrenen Kollegen erhielt, war: „Bringt Kuchen mit!“. Und ja, das stimmt: Erst mal etwas essen und trinken, hilft als Ausgangspunkt für eine gute Zusammenarbeit.

Damals, als ich für meine Masterarbeit ein Museum und eine sogenannte Behindertenwohneinrichtung zusammen brachte, öffneten mir gemeinsames Essen und Trinken auch Türen und verbanden Welten, die vorher nicht verbunden waren.

Und trotzdem gibt es für mich ein großes ABER. Mal abgesehen davon, dass es in vielen Kultureinrichtungen für so etwas „kein Budget und keine Zeit“ gibt, ist Widerstand mancher Menschen auch einfach nicht aufweichbar – auch nicht mit einem Stück Kuchen und einem Tee.

In dem Fall braucht es andere Strategien oder, wenn die Werte der Kooperation immer mehr voneinander abweichen und der Widerstand übermächtig wird, eine Auflösung der Zusammenarbeit.

Welche Formen des Widerstands begegnen Euch häufig, wie löst Ihr diesen auf und habt Ihr schon mal eine Zusammenarbeit beendet?

Bildbeschreibung: Das <Platz da!> Logo mit Kuchen-Piktogramm: Schwarzes Quadrat auf weißem Hintergrund. Links oben beim Quadrat eine schlichte, schwarze Schrift mit „Platz“ und rechts unten das gleiche mit „da“. In der weißen Mitte des Quadrats befindet sich ein stilisiertes Kuchenstück.

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