
Letzte Woche war <Platz da!> wieder im social impact lab: weiter geht die Arbeit am Geschäftmodell! Und wir sind, mit ganz vielen anderen tollen Menschen und ihren Projekten, sogar schon an der Wall of fame : )

Inklusives Kulturvermittlungsprojekt “Platz da!“

Letzte Woche war <Platz da!> wieder im social impact lab: weiter geht die Arbeit am Geschäftmodell! Und wir sind, mit ganz vielen anderen tollen Menschen und ihren Projekten, sogar schon an der Wall of fame : )


Mitte Janaur des neues Jahres begrüßten Silja Korn und Stefanie Wiens Claudia Hummel und die Student*innen von Art in Context in der nGbK. Stolpersteine und Schätze von <Platz da!> wurden besprochen und diskutiert, um dann in der Ausstellung aktiv zu werden: unter der Leitung von Silja Korn erkundeten die Student*innen mit Schlafmasken und Blindenstock die Ausstellung Reframing Wolrds. Im anschließenden Gespräch ging es um genaues Nachfragen zu Kunstwerken und Bilder, die im Kopf entstehen wenn Mensch nicht sieht.
Eine letzte Intervention von Hildegard Wittur zur heute endenden Ausstellung Reframing Worlds – Mobilität und Gender aus postkolonial, feministischer Perspektive: Das Kunstwerk Woman to go von Mathilde ter Heijne inspirierte die <Platz da!> Kunstvermittlerin dazu sich ihr eigenes Leben neu auszudenken. So reihte sich die Postkarte mit ihrem fiktiven Leben zwischen den anderen schwarz weißen Frauen Portraits ein.

Im Januar 2017 startete “Platz da!“. Heute schauen wir zurück auf ein grandioses Jahr. In Zahlen ausgedrückt heißt das:
12 Vermittlungsaktionen: vier offene, in denen wir spontan mit Besucher_innen sprachen, häkelten, sehend und nicht sehend die Ausstellungen erkundeten / vier Workshops mit Anmeldung u.a. zum Sign-Dating mit tauben und hörenden Besucher_innen / sowie vier Interventionen, in denen gepflanzt, gefilmt und gesungen wurde. Auf drei Tagungen und mit zwei Studierendengruppen diskutierten wir unser Projekt, wurden im Radio interviewt und in Artikeln zitiert.
DANKE an alle Unterstützer*innen, die uns auf diesem Weg begleiten. 2018 wollen wir das Pilotprojekt verstetigen. Um über alles auf dem Laufenden zu bleiben, folgt uns hier.

Am Sonntag war der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Silja Korn sprach in der Ausstellung „Reframing Worlds – Mobilität und Gender aus postkolonial, feministischer Perspektive“ mit Künstler*innen und Kurator*innen. Moira Zoitls aus Stoff nachgelegte Fruchtbarkeitspuppe konnte ertastet werden. Außerdem ging es um die Verwendung des Ausdrucks „blinder Fleck“. „Platz da!“ schlägt stattdessen vor, von „Seiten der eigenen Persönlichkeit“ zu sprechen, „die Mensch nicht wahrnimmt.“